Infografiken des Monats März 2019

Arbeitszimmer

Wie bringen Sie Ihre Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer rechtssicher zum Abzug?

Flexible Arbeitsorte setzen sich immer mehr durch. In vielen Unternehmen haben die Mitarbeiter bereits die
Möglichkeit, auch im Homeoffice zu arbeiten. Ebenso haben viele Selbständige neben dem Arbeitsplatz im
Betrieb auch ein sog. häusliches Arbeitszimmer eingerichtet.

Ein häusliches Arbeitszimmer ist ein büromäßig eingerichteter Raum im Wohnbereich des Arbeitnehmers oder Selbständigen.

Darüber hinaus gibt es auch Fälle, in denen im Betrieb kein Arbeitsplatz für notwendige Büro- und Verwaltungsarbeiten zur Verfügung steht.


Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, wenn die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer bei Selbständigen oder Arbeitnehmern erfolgreich als Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuermindernd abgezogen werden sollen. Nur wenn das häusliche Arbeitszimmer das Zentrum der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit darstellt, ist ein kompletter Abzug der Kosten möglich.


Wenn für den Arbeitnehmer oder den Selbständigen kein anderer Büroarbeitsplatz zur Verfügung steht,
können immerhin noch Aufwendungen von bis zu 1.250 € im Jahr steuerlich geltend gemacht werden.

Minijobber

Was sollten Sie bei der Einstellung von geringfügig Beschäftigten (Minijobbern) beachten?

Oftmals lohnt es sich für bestimmte Aufgaben im Betrieb nicht, eine Vollzeitstelle zu schaffen. Hier kann dann
auf sog. Minijobber im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses zurückgegriffen werden.


Diese Beschäftigungsform bietet nicht nur Flexibilität, sondern Sie sparen auch bei der Lohnsteuer und den
Sozialversicherungsbeiträgen.

Der Grund: Sie müssen lediglich ermäßigte Pauschalbeiträge abführen. Auch für Ihre geringfügig Beschäftigten lohnt sich das. Voraussetzung ist allerdings, dass das Arbeitsentgelt der beschäftigten Person im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 450 € monatlich beträgt.


Bei betrieblichen Tätigkeiten, die problemlos auf mehrere Personen aufteilbar sind, können Sie auch darüber nachdenken, statt einer Vollzeitstelle mehrere geringfügige Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen. Sie profitieren dann von im  Verhältnis niedrigerer Lohnsteuer und niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen. Außerdem sollten Sie noch beachten, dass Ihre geringfügig beschäftigten Mitarbeiter arbeitsrechtlich als vollwertige Arbeitnehmer gelten. Nach sechs Monaten unterliegen sie also dem gesetzlichen Kündigungsschutz, haben Mitbestimmungsrechte und auch die Mutterschutzregelungen greifen.

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