Infografiken des Monats Februar 2019

Geschenke an Arbeitnehmer

Was müssen Sie bei Geschenken an Ihre Arbeitnehmer steuerlich beachten?

Kleine und natürlich auch etwas größere Geschenke erhalten die Freundschaft.

Zwar sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber nur im Idealfall dicke Freunde, aber für ein angenehmes Betriebsklima und die Motivation  sind kleine  Aufmerksamkeiten  an  die  Mitarbeiter  in  jedem  Fall  zuträglich. 

Anlässe  für  Zuwendungen  an  die Arbeitnehmerschaft sind vielfältig.  Neben Geschenken zu Weihnachten und zu Geburtstagen gibt es auch die Möglichkeit, besondere Leistungen eines Teams z.B. mit einem Belohnungsessen anzuerkennen.  


Es drohen jedoch auch steuerliche Fallen. Grundsätzlich unterliegt jeder Wert, den ein Arbeitnehmer vom
Arbeitgeber  im  Rahmen  seiner  Tätigkeit  erhält,  als  Arbeitslohn  der  Lohnversteuerung.  Außerdem  werden
Sozialversicherungsbeiträge fällig. Es gibt jedoch viele Freibeträge und Sonderregelungen, innerhalb derer
es durchaus möglich ist, den Arbeitnehmern einen steuerfreien Vorteil zukommen zu lassen.

 
Durch  die  effektive  Nutzung  der  Möglichkeiten,  die  Sachbezüge  bieten,  können  Sie  Ihren  Arbeitnehmern
wirtschaftlich betrachtet steuerfrei das Gehalt erhöhen. Auch für Sie als Arbeitgeber bietet das Vorteile, da
auf diese Leistungen keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen.

Geschenke an Geschäftspartner

Was müssen Sie bei Geschenken an Geschäftspartner steuerlich berücksichtigen?   

Geschenke  erhalten  die  Freundschaft  und  den  Kontakt.  Letzteres  ist  gerade  auch  im  Geschäftsleben
wichtig. Mitunter nehmen Geschenke, mit denen Geschäftspartner z.B. zur Weihnachtszeit, an Geburtstagen
oder  zu  Betriebsjubiläen  bedacht  werden,  beträchtliche  Ausmaße  an.  Das  Richtige  zu  schenken  ist  eine
Kunst - auf dieses Abenteuer müssen wir Sie leider alleine schicken.

 
Aus  steuerlicher  Sicht  gibt  es  aber  so  etwas  wie  richtiges  Schenken.  Hierbei  müssen  bestimmte
Höchstgrenzen  beachtet  werden,  damit  Sie  die  Geschenke  an  Ihre  Geschäftspartner  auch  für  steuerliche
Zwecke  geltend  machen  können  und  Ihnen  der  Vorsteuerabzug  erhalten  bleibt.  Die  Ausgaben  für
Geschenke dürfen pro Geschäftspartner und Jahr nicht mehr als 35 € (ohne Umsatzsteuer) betragen. Wenn
Sie  nicht  vorsteuerabzugsberechtigt  sind,  dann  gelten  die  35  €  als  Bruttobetrag.  Es  handelt  sich  um  eine
Freigrenze: Wird  der  Betrag  überschritten,  ist  der  gesamte  Aufwand  nicht  abziehbar  und  Sie  verlieren  Ihr
Recht auf Vorsteuerabzug.

 
Auch  buchhalterisch  gibt  es  beim  Aufwand  für  Geschenke  einiges  zu  beachten,  damit  dieser  steuerlich
geltend gemacht werden kann. Insbesondere ist der Aufwand auf ein besonderes Konto zu buchen und die
Belege sind gesondert aufzubewahren.

Photovoltaikanlagen

Was sollten Sie bei der Anschaffung Ihrer eigenen Solaranlage steuerlich beachten? 
 
Die Photovoltaik ist wieder im Kommen.

Zwar wurde die Einspeisevergütung in den letzten Jahren kontinuierlich reduziert, dafür wurden jedoch die Solarmodule in der Anschaffung immer günstiger. Durch die sich derzeit immer weiterentwickelnde Speichertechnologie arbeiten Photovoltaikanlagen auch zunehmend effizienter.

Ob ein eigenes Solarkraftwerk (vorzugsweise auf dem Hausdach) für Sie interessant ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere sollte auf die passende Anlagengröße geachtet werden. Den größten Nutzen aus der Anlage ziehen Sie durch selbstverbrauchten Strom und die entsprechende Ersparnis, gerade auch vor dem Hintergrund künftig weiter ansteigender Strompreise.


Mit  einer  eigenen  Solaranlage  werden  Sie  auch  zum  Energieerzeuger:  Überschüssiger  Strom  wird  in  die öffentlichen Netze geleitet und Sie erhalten hierfür eine Vergütung. Auch steuerlich werden Sie hiermit möglichweise zum Unternehmer, wenn Ihre Anlage über einen längeren Zeitraum rentabel ist. Ihre Ausgaben für die Anlage sind Betriebsausgaben, Ihre Erlöse steuerpflichtige Betriebseinnahmen.

Auch Umsatzsteuer ist ggf. abzuführen, wenn Sie nicht als sog. Kleinunternehmer gelten.

Inventur

Wann müssen Sie eine Inventur durchführen und was sollten Sie dabei beachten? 

Ein guter Kaufmann sollte jederzeit zumindest einen groben Überblick über seine Vermögenswerte und Verpflichtungen haben. Wenn Sie bilanzieren - ob freiwillig oder aufgrund handels- bzw. steuerrechtlicher Vorschriften  -,  ist  die  Inventur  die  unternehmerische  Stunde  der  Wahrheit,  in  der  der  Stand  Ihrer  Aktiva  und Passiva im Detail erfasst wird.

Entsprechend ist auch der Begriff der Inventur definiert: Eine genaue Feststellung der Vermögenswerte und Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt. 


Zur Durchführung einer Inventur gibt es verschiedene Methoden wie z.B. die Stichtagsinventur, die permanente und die zeitversetzte Inventur. Wichtig ist dabei, wie die gezählten Wirtschaftsgüter zu bewerten sind, wozu es ebenfalls verschiedene Methoden gibt. Bewertungsobergrenze sind allerdings immer die Anschaffungs- oder Herstellungskosten - selbst wenn der Marktpreis am Bilanzstichtag über diesen liegt.


Die schriftlich festgehaltenen Ergebnisse der Inventurarbeiten nennt man Inventar. Aus der Gegenüberstellung der Vermögenswerte und Schulden ergibt sich das Eigenkapital.

Das Inventar sowie das daraus abgeleitete Bestandsverzeichnis bilden dann die Grundlage für Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.

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