Infografiken des Monats Oktober 2019

Existenzgründung - Businessplan

Mit Ihrem Entschluss zum Start in die Selbständigkeit beginnt ein neuer, spannender Lebensabschnitt.

Bevor Sie sich jedoch in die neuen Aufgaben stürzen, sollten Sie noch einige Vorbereitungen treffen, damit sich der
Erfolg möglichst rasch einstellen kann. Das gilt sowohl dann, wenn Sie ein Geschäft von Grund auf aufbauen,
als auch dann, wenn Sie ein bestehendes Unternehmen übernehmen.


Zunächst gilt es, ungeschönt und ehrlich Ihre persönlichen Voraussetzungen zu überprüfen:

Gibt es vielleicht Themen, die sich später als Stolpersteine erweisen könnten?

Gerade am Anfang wird Ihre Selbständigkeit viel mehr Zeit in Anspruch nehmen als ein Angestelltenverhältnis.

Können Sie diese Zeit im Hinblick auf weitere Verpflichtungen wie Familie oder Ehrenämter auch aufbringen?


Haben Sie Rücklagen gebildet, um Durststrecken zu Beginn überbrücken zu können?

Kennen und nutzen Sie alle Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote?

Ein gut ausgearbeiteter Businessplan gehört zu jeder professionellen Existenzgründung:

als Rückgrat für alle weiteren Planungen sowie als Hilfe bei der Kapitalbeschaffung und beim Beantragen von Fördermitteln (z.B. KfW).

Existenzgründung - Rechtsformwahl

Vor der Aufnahme Ihrer Selbständigkeit sollten Sie sich Gedanken machen, in welcher Rechtsform Sie Ihr
Unternehmen betreiben wollen.

Wenn Sie für sich allein starten, ist ein Einzelunternehmen die simpelste Lösung.

Möchten Sie die Firma dagegen mit mehreren Personen zusammen gründen, kann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) bzw. eine offene Handelsgesellschaft (OHG) sinnvoll sein, sofern Sie ein Handelsgeschäft betreiben möchten. Auch eine Kommanditgesellschaft (KG) kommt in Frage.


Allen genannten Rechtsformen gemeinsam ist, dass Sie im Zweifel mit Ihrem gesamten - auch privaten -
Vermögen haften, wenn etwas schiefläuft.

Lediglich bei einer KG haftet der sog. Kommanditist nur in Höhe seiner Einlage (im Gegensatz zum sog. Komplementär). Die Lösung für das Haftungsproblem ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, also eine GmbH. Diese ist eine eigene Rechtsperson und schützt Ihr Privatvermögen, da gegenüber Gläubigern nur in Höhe des Gesellschaftsvermögens gehaftet wird.


Die Rechtsformen unterscheiden sich stark, was die Gründungskosten und die rechtlichen Formalitäten angeht.


Und auch aus steuerlicher Sicht bestehen Unterschiede, die Sie kennen sollten.

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