Infografik des Monats Juli 2019

steuerschädliche Liebhaberei und wie können Sie diese verhindern

Gerade als Selbständiger haben Sie einige Möglichkeiten, Ihr Hobby in den Beruf miteinzubeziehen.

Auch Arbeitnehmer möchten sich oft nebenberuflich ihren Neigungen entsprechend verwirklichen. Denkbar ist
etwa ein kleiner Bootsverleih nebenbei, natürlich mit der Option, auch mal einen entspannten Ausflug auf
dem Wasser zu machen. Oder mögen Sie Pferde? Denkbar wäre auch, eine kleine Pferdekoppel zu
betreiben, Samstagsausritt mit einbegriffen.

Eigentlich hat auch das Finanzamt nichts dagegen, wenn Sie Ihre selbständige Tätigkeit nach Ihren Lieblingsbeschäftigungen ausgestalten.

Vorsicht ist geboten, wenn die persönliche Begeisterung überhandnimmt und Sie versuchen, Ihr Hobby
steuerlich abzusetzen. Erzielen Sie aus Ihrer Tätigkeit länger keine Gewinne, stuft das Finanzamt Ihren
Betrieb als sog. Liebhabereibetrieb ein. Die Folge: Alle Betriebsausgaben, die Sie mit positiven Einkünften
aus anderen Quellen verrechnet haben, werden im Nachhinein aberkannt. Dies kann zu erheblichen
Steuernachzahlungen führen!

Auch im Bereich der Vermietung kann die Liebhaberei ein Thema sein. Wenn Sie Ihre Immobilie zu günstig
vermieten, etwa an Freunde oder Angehörige, dann droht zumindest ein teilweiser Verlust des
Werbungskostenabzuges.

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