Infografik des Monats Januar 2019

Wie Sie die Kleinunternehmerregelung richtig nutzen?

Die Umsatzsteuer gehört für Sie als Unternehmer zu den größten steuerlichen Fallstricken. Sie müssen sich um die monatliche bzw. vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldung kümmern und die entsprechend geschuldeten Steuerbeträge an das Finanzamt abführen. Damit Sie die Umsatzsteuer (dann Vorsteuer genannt) aus Ihren Eingangsrechnungen geltend machen können, müssen Sie auch darauf achten, dass die Rechnungen Ihrer Lieferanten den umsatzsteuerlichen Vorgaben entsprechen. Jede Menge Pflichten und Arbeit also, die noch zusätzlich zum eigentlichen Tagesgeschäft erledigt werden müssen.

Jedoch gibt es im Rahmen der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung Abhilfe. Wenn Sie nämlich bestimmte jährliche Umsatzsteuergrenzen nicht überschreiten, können Sie sich beim Finanzamt von Ihren umsatzsteuerlichen Pflichten weitgehend befreien lassen. Hier gilt eine Umsatzgrenze von 17.500 € im vorangegangenen Kalenderjahr und 50.000 €  im laufenden Jahr.

Die Anwendung der Kleinunternehmerregelung bringt Ihnen Vorteile gegenüber Ihren Mitbewerbern, da Sie Ihre Leistungen an Kunden ohne Umsatzsteuer erbringen können. Der Nachteil ist, dass Sie keine Vorsteuer aus Eingangsrechnungen geltend machen können.

 

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